Mittwoch, 30. November 2016

Endlich haarfrei? ¦ Der Lumea von Philips

In Kooperation mit Philips erhielt ich die einmalige Möglichkeit, das IPL-Haarentfernungsgerät "LUMEA" zu testen und anschliessend darüber zu schreiben. In diesem Post gehe ich zuerst darauf ein, was mich zum Lumea gebracht hat und welche Haarentfernungsmethoden bei mir keine zufriedenstellenden Ergebnisse brachten. Zudem erkläre ich dir, wie der Lumea funktioniert und wie du beim Gebrauch vorgehen musst. 
Anschliessend werde ich dann über meine persönlichen Erfahrungen berichten und dir verraten, ob ich mit dem Resultat zufrieden bin oder nicht bzw. ob ich dir den Lumea weiterempfehlen kann. 

 

Meine Vorgeschichte

Glatt rasierte Beine zu haben, ist mir persönlich sehr wichtig. Ich gehöre definitiv nicht zur Sorte Frau, die kein Problem damit hat, sich die Beinhaare im Winter wachsen zu lassen. Bereits wenn meine Beine Stoppeln haben, fühle ich mich unwohl, es juckt mich und sofort greife ich jeweils zum Rasierer. Um meinen Venus-Ideal-Beinen näher zu kommen, habe ich schon einiges versucht.

1. Epillieren
Das ist eigentlich eine gute Sache. Ich finde diese Art, Haare zu entfernen sehr schmerzhaft, aber man gewöhnt sich irgendwann daran. Bei mir funktioniert das Epillieren jedoch aus 2 Gründen nicht:
A) Bei mir wachsen die Härchen in die Haut hinein. Die Folge sind Haare, die an beiden Seiten eingewachsen sind und anschliessend bilden sich wüste Pickel.
B) Damit man epillieren kann, müssen die Haare eine gewisse Mindestlänge aufweisen. Ganz ehrlich? Im Sommer habe ich keine Lust, mit unrasierten Beinen herumzulaufen und zu warten, bis die Härchen genug lange sind, damit ich sie epillieren kann.

2. mit Wachs entfernen
Hier habe ich wieder das gleiche Problem wie beim Epillieren. Die Härchen müssen eine gewisse Mindestlänge haben, damit man sie mit Wachs entfernen kann. Sie wachsen zu lassen, ist für mich keine Option. Zudem kostete der Gang zur Kosmetikerin jeden Monat viel Geld.

3. Professionelle Haarentfernung mit Laser
Damit liebäugle ich bereits einige Jahre. Aber hast du dich schon mal mit den Preisen auseinandergesetzt? Die sind ziemlich happig. Damit möchte ich nicht sagen, dass der Preis nicht seine Berechtigung hat. Aber trotzdem musst du mal schnell 3000.- locker machen. Geld, das nicht jedermann hat.

4. Rasieren
Mit 14 Jahren begann ich mit der Beinrasur. Einige andere Optionen habe ich getestet; am Schluss landete ich aber immer wieder beim Rasierer. Da ich meine Beinhaare über alle die Jahre schon fast hingezüchtet hatte, waren sie dick und wucherten sowohl an den Unter- als auch Oberschenkeln. Den Rasur-Vorgang nehme ich alle 2-3 Tage vor. Da meine Haut jedoch sehr sensibel und schnell gereizt ist, reagiere ich vor allem im Sommer mit Ausschlägen. Glaube mir, ich habe jegliche Tipps ausprobiert und mir erhofft, dass sich meine Haut irgendwann an die Rasur gewöhnen wird und die Ausschläge verschwinden werden. Denkst'e...Im Winter stört mich dies wenig, aber im Sommer umso mehr, wenn die Beine zwar glatt rasiert sind, sich jedoch diverse rote Ausschläge auf meinen Beinen breitmachen.

Der LUMEA von Philips

1) Wie funktioniert er? ¦ Anleitung

Die Anleitung sowie meine Meinung zum Lumea von Philips findest du unter anderem auch in meinem neuen Video, welches ich dir HIER gerne verlinke.

Lieferumfang
Du erhältst das Gerät zusammen mit zwei verschiedenen Aufsätzen und einem Kabel, um es aufzuladen. Die Aufsätze bestehen aus einem grossen (für grosse Hautflächen) und einem kleinen (für kleine Hautflächen). Zudem sind im Paket noch ein weisser Beutel, um das Gerät darin transportieren zu können, und die Bedienungsanleitung enthalten (nicht abgebildet).

Anleitung
Die Anwendung des Lumea ist bubieinfach. Ich rate dir jedoch trotzdem, die Bedienungsanleitung genau zu studieren. Ich erkläre dir die einzelnen Schritte aber natürlich sehr gerne! Die visuellen Livebilder findest du in meinem Youtube-Video.
Schritt1: Rasiere dir deine Beine (oder die Körperstellen, die du behandeln möchtest). Verzichte auf anschliessendes Eincrèmen. Die Haut soll trocken und fettfrei sei.

Schritt 2: Du lädst den Lumea mittels eines Kabels auf. Bei mir reicht der Akku jeweils gerade für beide Beine, danach muss ich ihn wieder aufladen.

Schritt 3: Du ermittelst die Intensitätsstufe anhand der Bedienungsanleitung. Bei mir ist es Stufe 4.

Schritt 4: Du schaltest den Lumea an und stellst die richtige Stufe ein.
Schritt 5: Nun hast du zwei Möglichkeiten, wie du vorgehen kannst. 

Variante 1: Du führst den Lumea an deine Haut heran und drückst den Aufsatz sanft auf deine Hautstelle. Wenn der Kontakt zwischen dem Lumea und deiner Haut optimal ist, leuchtet das Haarentfernungsgerät auf der Rückseite grün auf. Nun kannst du wie bei einer Pistole auf den Knopf drücken und der Haarentfernungsmodus wird ausgelöst. So kannst du damit Hautstelle um Hautstelle bearbeiten.

Variante 2: Es gibt den sogenannten Gleitmodus. Du setzt den Lumea wieder an deine Haut heran und drückst ihn sanft auf deine Haut, bis das grüne Licht leuchtet. Dann drückst du auf den Knopf und lässt ihn nicht mehr los. Ein Impuls wird ausgelöst. Du verschiebst den Lumea zur nächsten Hautstelle, ohne den Knopf loszulassen. Somit wird erneut der Impuls im Abstand von 3 Sekunden immer und immer wieder ausgelöst. Diese Variante ist bei grossen Hautflächen wie beispielsweise den Beinen geeignet. Somit musst du nicht andauernd wieder auf den Knopf drücken und lässt ihn einfach die ganze Zeit gedrückt. So sparst du viel Zeit. 

Wichtig: Der ganze Vorgang darf dir keine Schmerzen bereiten. Wenn du merkst, dass eine bestimmte Hautstelle schmerzt, dann schalte eine Stufe runter. Bei mir ist dies beispielsweise bei den Innenseiten der Oberschenkel der Fall. Da arbeite ich nur mit Stufe 3, welche aber ebenso effektiv ist wie die 4. Zudem solltest du Narben und Muttermale nicht mit dem Lumea behandeln. Ich handhabe es so, dass ich diese kleinen Stellen weglasse.

2) Gibt es Menschen, bei denen die IPL-Methode nicht klappt?

Soweit ich informiert bin, funktioniert der Lumea bei fast allen Personen. Es sei denn, die Haare, die du entfernen möchtest, sind hellblond. Dann funktioniert diese Methode nicht.

 

3) Meine persönliche Meinung

Den Lumea teste ich nun seit zwei Monaten. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin absolut begeistert und überzeugt von diesem Haarentfernungsgerät von Philips. Nie hätte ich gedacht, dass ich bereits nach wenigen Wochen solche grosse Fortschritte erkennen könnte. Meine Beine behandle ich mit dem Lumea mittlerweile nur noch alle 3-4 Wochen, was für mich eine unglaublich grosse Erleichterung ist, im Vergleich zu vorher, als ich meine Beine jeden zweiten Tag rasieren musste. 
Es gibt bereits sehr grosse Hautregionen, welche keinerlei Haare mehr hervorbringen und darüber bin ich extrem froh. 
Damit ich einen direkten Vergleich für mich habe, entschied ich mich dazu, die Schienbeine während dieser zwei Testmonate normal weiter zu rasieren und dort den Lumea nicht einzusetzen. Die Unterschiede der verschiedenen Hautstellen sind signifikant. Während an den unbehandelten Stellen die Beinhaare weiter spriessen und extrem dicht auftreten, so lassen sich an den Regionen, wo der Lumea zum Einsatz kam, nur noch wenige und sehr feine Haare erkennen.
Meine Skepsis dem Lumea gegenüber war vor dem Testen gross. Doch ich sagte mir: "Verlieren kannst du nichts!" und diese Einstellung hat sich gelohnt. 
Mit reinem Gewissen kann ich dir den Lumea vorbehaltlos weiterempfehlen. Die Ergebnisse sind einfach der Hammer und ich bin sehr auf die weitere Entwicklung gespannt. 
Vielen Dank an Philips, dass ich den Lumea testen durfte! 

Be blessed




Kommentare :

  1. Sehr interessant und detailiert beschrieben:-) Ich teste ihn seit einem Monat und sehe auch schon einen krassen Unterschied. Dieses Gerät macht Frauen echt glücklich:-))
    Liebe Grüsse
    Vanessa

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  2. Wow das klingt ja toll :) Ich wollte diese Geräte schon lange testen, hab mich aber irgendwie doch nie getraut. Vielen Dank für die tolle Review :)

    Liebe Grüsse Dana ♡
    www.danamagnolia.com

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