Donnerstag, 6. April 2017

Meine grösste Herausforderung || Das Experiment Teil III

Als Fleischliebhaberin einen ganzen Monat auf Wurstwaren und Fleisch zu verzichten: Ich habe diesen Schritt gewagt! Du durftest mir via Instagram und Facebook Fragen zu meiner persönlichen Challenge stellen und heute folgt der dritte und letzte Teil dieser Serie. Ich wünsche dir gute Unterhaltung!



Welche Sorte hat dir am meisten gefehlt?
Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten und jeder, der mich persönlich gut kennt, würde dir die gleiche Antwort liefern: Pouletflügeli :-)

Wurde es irgendwann einfacher zu verzichten?
Definitiv ja. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Man sagt, dass es für eine Umgewöhnung, egal welcher Art, ungefähr 20-30 Tage dauert. Die ersten drei Tage waren die härtesten, danach wurde es einfacher und mit der Zeit schon fast "normal". Die letzten zwei Tage der Challenge erlebte ich erneut als hart, aber nur, weil ich wusste, dass ich bald wieder Fleisch essen können werde und ich mich sehr darauf freute.

Was gab es als erstes nach der bestandenen Challenge?
Wienerli :-) Am ersten Morgen nach der Challenge gönnte ich mir ein Paar Wienerli mit Brot. Diese hatte ich mir am Abend zuvor bewusst gekauft.

Findest du Fleisch nach wie vor so toll wie vorher? 
Ich weiss nicht genau, ob es ums Fleisch allgemein geht; also mit allen Nebeneffekten des Fleischkonsums oder alleine um die Vorliebe für Fleisch. Aber ja, ich liebe Fleisch nach wie vor sehr.

Haben sich deine Erwartungen bewahrheitet?
Jein. Ich hatte erwartet, dass ich die Challenge kaum durchstehen können werde und sicherlich 28 Tage zu leiden hätte. Aber dies war überhaupt nicht der Fall. Zum Glück! Zudem hätte ich erwartet, dass ich körperliche Veränderungen wahrnehmen würde, denn viele Vegis oder Veganer erzählten mir davon, dass sie plötzlich unglaublich viel mehr Energie gehabt hätten usw. Wie du bereits in den Blogposts 1 und 2 erfahren konntest, war dies bei mir kaum der Fall, obwohl ich dies erwartet hätte.

Was hat sich für die Zukunft geändert?
Zuhause essen wir seit der Challenge nur noch 3-4 Mal pro Woche Fleisch. Im Vergleich zu vorher, als ich 12-14 Mal Fleisch oder Wurst konsumiert hatte, ist dies für mich persönlich ein Fortschritt. Zwar bin ich keine Vegetarierin, ich esse jedoch weniger und dafür bewusster Fleisch. Zudem achte ich noch viel mehr auf die Herkunft und die Tierhaltung des Fleisches, obwohl ich dies schon vorher getan hatte. Ich will aber ganz ehrlich sein: Es ist sehr schwierig, die genauen Unterschiede zwischen den verschiedenen Signeten der Tierhaltung zu verstehen. Beispielsweise war mir bis vor kurzem nicht bewusst, dass auch in biologischen Produktionsstätten die männlichen Küken geschreddert werden. Naiverweise hatte ich geglaubt, dass dies bei Bio-Produktionen nicht vorkommen kann. Wenn du informative und korrekte Quellen zu den verschiedenen Signeten und deren Hintergründen kennst, lass mich dies bitte unbedingt wissen.

Würdest du es wieder machen?
Ja, ja und wieder ja. Ich bereue keinen einzigen Tag davon und bin sehr stolz, dass ich diese Challenge ohne grösseren Probleme "überstanden" habe.
Vielleicht führe ich einen solchen Vegi-Monat nun einmal pro Jahr durch. Wer weiss...:-)

Sodeli, wir sind am Schluss dieser dreiteiligen Vegetarier-Serie angekommen. Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig an meinen persönlichen Erfahrungen teilhaben lassen.

Hast du selbst auch schon ähnliche Experimente durchgeführt?
 
Be blessed and beYOUtiful


    

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